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Sonntag, 18. Mai 2008

Video auf YouTube


YouTube Video-Fotoschau über meinen Ausflug nach


Andalusien mit den meisten Leuten meines Colegios


zusammengestellt von Noé aus México. Enjoy!

http://www.youtube.com/watch?v=RtXtmA1Uslw

Montag, 5. Mai 2008

Al-Andalus, Uni und Pfingsten

Morgen also das erste kleine Examen. Bis Juni heißt es ab jetzt reinbeissen.

Waren wie schon erwähnt im Süden Spaniens vier Tage unterwegs, und ich bin wirklich begeistert. Granada und Cordoba haben nicht nur durch ihre 30 Grad Anfang Mai, ihre Fiesta Atmosphäre, das Flamenco-Carmen-Palmen Ambiente und die jeweils landschaftlich herrliche Lage mein Herz gewonnen, sondern vor allem durch einzigartige Gebäude wie die Alhambra in Granada (auch von außen nett), die Kathedrale/Moschee von Cordoba, die bewegte Geschichte, die Mischung jüdischer, muslimischer, christlicher Stile.

Natürlich war uns durch unseren Rektor P. Martos, selbst in Cordoba aufgewachsen, Kind einer grossen (adeligen) Familie, ein einzigartiger Führer geschenkt. Und wir haben als Gemeinschaft diese Zeit echt genossen.

Einige von uns verbringen genauso wie ich ihre letzten Wochen hier in Spanien. So bin ich nicht der Einzige, der mit dieser Perspektive die kommende Zeit hier leben wird.

(¿Quiza escribiré también un poco en Español hasta mi partida? Vamo´ a ver. ¡P´a´lante! :))



Auch die Liturgie fällt unter das Diktum der Beschleunigung in diesen Tagen. Nach Christi Himmelfahrt, nachdem Jesus mühsam den Seinen klarmachen musste was das mit der Auferstehung auf sich hat, folgt nun eine neue Zeit- zunächst eine des Alleineseins, ohne den Auferstandenen, aber mit einer Verheissung. Im Gebet wiederholt die Kirche heute genau dasselbe wie die Jünger und Apostel damals: sie betet um die Ausgießung des Heiligen Geistes.

Wer skeptisch ist, wer oder was das sein soll, hat diese Skepsis mit den Jüngern gemein. Wie den ersten Christen aber will sich der Herr auch auf diese Weise uns heute offenbaren. Da könnte man schon neugierig werden. Und wenn man die Stellen über den Heiligen Geist und alles, was er bewirkt hat, in der Apostelgscheschichte schon mal vorweg studiert, umso mehr.

Komm, heiliger Geist, belebe uns neu durch deine Gegenwart.
Euch allen viel Segen und Freude auf eurem Weg.

Mittwoch, 16. April 2008

Avila


Heute ist Sightseeing und virtuelle Wallfahrt angesagt. Am Wochenende war ich mit Wilmer aus Peru in Avila, der heiligen Terese einen Besuch abstatten und die kleine Stadt auf 1100m Höhe, nahe der Grenze zu Portugal, besichtigen.


Berühmt ist auch die rund um die Stadt gehende Mauer aus dem 12. Jh. Besonders eine (tlw. neu nachgebaute) römische Brücke plus Wegsteine abseits aller Touristenpfade hats mir angetan ... den Weg hat die Heilige mit Sicherheit öfters benutzt.


Oben die Kirche (mit Kloster natürlich) über ihrem Geburtshaus.

Teresa ist eine echte Powerfrau ihrer Zeit. Mit den Füßen auf der Erde, und ganz ihrem geliebten Jesus hingegeben. Bis heute denk ich ist ihr Modell einer auf zwölf beschränkten Gemeinschaft von Kontemplativen eine attraktive alternative Lebensform vieler Frauen. Ihre Schriften zählen zum Besten was wir an Schätzen geistlicher Art in unserer Kirche haben.

Hab den kurzen Aufenthalt genossen, auch wenns saukalt war. Jetzt fehlen noch Santiago de Compostela und Loyola als geistliche Fixpunkte eines Spanienaufenthaltes eines Theologen...

Samstag, 22. März 2008

Montag, 17. März 2008

Domingo de Ramos en Salamanca


Plaza Mayor






Palmsonntagsprozession in der Altstadt


Bin glücklich weil ich eine Kamera ausborgen konnte und hier wider Erwarten Internetanschluss habe. Voila, die ersten Bilder aus Salamanca.

Sie stammen von der Palmsonntagsprozession mit dem Bischof, an dem v.a. viele Kinder beteiligt waren (siehe oben die weißen Kapuzen). Hab aber nur wenige Kinder gut draufbekommen weil viele Leute und mein Zoom nur dreifach und die Kinder halt auch in Spanien klein sind.

Salamanca ist eine wunderschöne Stadt. Noe, Jesús und ich leben hier in einer großen Comunidad der Jesuiten mit ca. 70 meist alten Brüdern, ein Teil des Hauses wird als "infermeria" also quasi als Jesuiten-Altenheim geführt, wir arbeiten da schichtweise einen Halbtag mit.


Kathedrale


Casa de las Conchas (Haus der Muscheln)

Seminaristen auf Ausgang.
Cruzcampo heißt das Hopfengetränk